Wieviel Arbeit ( und Freude ) es macht,
ein junges Pferd auszubilden





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Mein Mann Markus und ich sind erst relativ spät zur Reiterei gekommen. Nach einem Jahr Unterricht auf Schulpferden war die Entscheidung für uns gefallen: wir wollten ein eigenes Pferd. Natürlich noch nicht sofort und wenn, dann sollte es auf jeden Fall ein gerittenes Pferd sein. Am liebsten eine Stute, schwarz, fuchsfarben oder braun mit wenig Abzeichen- ganz traditionell - damit man eventuell später die Chance auf ein eigenes Fohlen hat.

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Unsere Schulpferde Monty

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und Bobby

In dem Buch "Charakterpferde-Pferde mit Charakter" von Katharina von der Leyen wurde ich durch einen wunderbaren Artikel auf die Rasse des Morgan Horses aufmerksam. als" das Pferd, das kleine Mädchen malen, sobald sie einen Stift halten können: ein Barbiepferd in echt, mit elegantem Körperbau, der wie gschnitzt wirkt, langer, lockiger Mähne und ebensolchem Schweif." Zitat K. v.d.Leyey: Charakterpferde, Pferde Charakter, blv-Verlag, Seite 70f.)wurde der Morgan dort beschrieben. Ferner heibt es in dem Artikel: "Morgans sind...sensibel, und ausgesprochen menschenbezogen, von edler Schönheit und dabei robust, mit einer Freundlichkeit, von der man bei Kinderpferden träumt, und einer Ausdauer, die jeder Reiter sucht. Es gibt fast nichts, was der Morgan nicht kann,...Er hat... fabelhafte Nerven, weshalb er im Gelände oder bei Hallenumbauarbeiten immer zuverlässig bleibt-Hauptsache, sein Mensch ist dabei.( Zitat dito) Ein bild von dem Hengst Serenity March Time war dort abgebildet, und sofort war mir klar: wenn ich jemals ein Pferd haben möchte, dann ein Morgan Horse!

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Serenity March Time ( by Vigilmarch )

Nachdem wir uns einige Morgans angesehen hatten, hatten wir schon eine konkretere Vorstellung davon, was für ein Pferd es sein sollte. Anfang Oktober 2005 besuchten wir dann zum ersten Mal die Glenmorgan Farm von Susen Fischer in Hamburg, natürlich ganz unverbindlich denn auch Susen hatte keine Stute unter ihren Verkaufspferden. Dafür aber hatte sie einen kleinen Hengst, Glenmorgan Final Hylight, das letzte Fohlen aus der bewährten und äußerst erfolgreichen Anpaarung von Glamorgan Damien und Glamorgan Faline. Eigentlich war der Kleine schon so gut wie verkauft und deshalb machten wir uns auch weiter gar keine Gedanken über ihn. Wir waren so begeistert von Susens Pferden, dass wir unbedingt ein Morgan Horse aus ihrer Zucht haben wollten. Und als sie uns anbot, ihren Deckhengst Glenmrgan Nyx Surprise zu reiten, fühlten wir uns wie im siebten Himmel. Schon im absteigen rief ich meinem Mann zu: " Genau so ein Pferd will ich auch haben- genau so muß es sein!"

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Markus reitet Nyx

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Nyx und ich reiten ein Renvers im Schritt

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Meine und Finn`s erste Begegnung-so ein süßes Fohlen!


Zu der Zeit lernte ich auch Eva Stock kennen, von der ich erfuhr, dass der Interessent für Susens kleinen Hengst sich anders entschieden hatte. Spontan rief ich Susen an, um zu fragen, ob der Kleine noch zum Verkauf stünde und ob sie ihn uns verkaufen würde .Als Markus von der Arbeit kam überraschte ich ihn mit der guten Nachricht: " Hallo Schatz, wir war Dein Tag? Ich glaube, ich habe gerade ein Pferd gekauft!" Wenige Tage später zeichnete ich dann den Kaufvertrag gegen. So wurde dann aus der gerittenen Stute ein Hengstabsetzter.


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Leah ( noch kein Jahr alt ) "reitet" KLN Command be Magic


Anfang April 2006 war es dann so weit: Finn sollte zu uns nach Hause kommen. Ich war völlig aufgeregt und beschäftigte mich stundenlang mit Fragen wie: Werde ich mit dem jungen Hengst wohl zurechtkommen? Wird er auf den Hänger steigen? Wird er sich bei uns wohlfühlen? Natürlich hatten wir im Vorfeld schon unzählige Meinungen zu hören bekommen, die uns alle für ziemlich verrückt erklärten ( " Junger Reiter und junges Pferd, das kann gar nichts werden! ") . Aber diese Leute hatten ja auch noch nie etwas mit einem Morgan zu tun!

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Eingestiegen beim ersten Versuch!

Natürlich hatte Susen ihm schon das Führen am Halfter, das Putzen und das Hufegeben beigebracht- ihm schon, aber mir nicht! In den ersten Tagen traute ich mich noch gar nicht richtig an den Kleinen ran und versuchte es immer mit vorsichtigen Führübungen und zaghaftem Streicheln, denn schließlich wollte ich auch nichts kaputt machen. Unzählige Stunden diskutierten wir die Fragen wer von uns beiden denn jetzt vorausgeht, ob man seinem Besitzer auf die Füße springen darf, ob man sein Halfter am Menschen abschubbern darf und ähnlich interessante Themen, ohne jemals zu einem befriedigenden Ergebnis ( für mich) gekommen zu sein.

steffi Führtraining auf dem Paddock

Nach nur wenigen Wochen stand ein weiterer Umzug ins Haus: Finn sollte über den Sommer in eine Hengstherde kommen, um mit Gleichaltrigen und Älteren so richtig nach Herzenslust toben und spielen zu können. Nach einigen Tagen nahmen wir dann unseren Mut zusammen und nahmen unser Training inmitten der Junghengstherde wieder auf.

steffi Finn ( vorne rechts) in seiner Herrenrunde

Putzen, Füße geben, aus dem Eimer füttern, führen- alles ging zwischen den jugendlichen Raufbolden, die wir uns beständig vom Hals halten mussten. Schon bald entwickelten sich daraus regelrechte Familienausflüge mit Kinderspielzeug und Picknickdecke und " Finn besuchen " wurde zum nachmittagsfüllenden Programm. Ein -bis zweimal die Woche machten wir uns dann auf in Richtung Hengstweiden. Irgendwann zu dem Zeitpunkt wurden auch wir im Umgang mit unserem Hengstchen immer selbstsicherer und machten daraufhin enorme Fortschritte.

steffi Besuch auf der Hengstweide

Anfang November dann wurden die Junghengste aufgestallt und Finn teilte sich mit einigen anderen eine große Laufbox. Fast täglich konnten sie sich auch draußen austoben, so dass auch dem Bewegungsdrang von Finn genüge getan wurde. Ich begann vorsichtig, ihn an eine Longe zu gewöhnen, was natürlich auf der großen Weide ohne äußere Anlehnung gar nicht so einfach war. Außerdem hatte auch ich nur äußerst rudimentäre Vorstellungen davon, wie das Ergebnis aussehen sollte. Wir hatten dann die Möglichkeit, bei Susen einige Tage zu verbringen und haben gleich die Chance genutzt, um mit ihren Pferden etwas Bodenarbeit und Dominanztraining zu machen. Wieder zu Hause, soll unser Kleiner sich wohl nur gewundert haben, was da plötzlich mit mir los war. Auf ein Mal durfte man sich ja gar nicht mehr benehmen wie ein wildgewordener Handfeger! Und dann wollte auch immer diese blöde Besitzerin recht haben! Überholen durfte man auch nicht mehr! Ach ja, so kleine Pferde haben es schon schwer!

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Anlongieren auf der Weide

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Kurz vor Weihnachten 2006 wurde Finn dann kastriert, wir wollten schließlich kein Zuchtpferd haben. Natürlich überlegt man sich solch einen Schritt mehrmals, aber da Finn zwei gekörte Vollbrüder ( Glenmorgan Nyx Surprise und Glenmorgan Leroy Brown) und einen gekörten und leistungsgeprüften Vater hat, ist sein Blut für die Nachwelt ja erhalten.

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Glenmorgan Nyx Surprise

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Glenmorgan Leroy Brown

Drei Monate später zog Finn dann in einen Pensionsstall quasi vor unserer Haustür um, wo wir in zwei Hallen, auf zwei Reitplätzen, einem Trailplatz und in zwei Roundpens zahlreiche Möglichkeiten haben, unterschiedlichste Dinge zu trainieren.

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Spaziergang April 2007

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Auf dem Trailplatz April 2007


Zuerst begannen wir mit dem Training im kleinen Roundpen, um mit Kappzaum, Longe und deutlicher Körpersprache erste Begrifflichkeiten zu klären. Spielerisch versuchten wir uns auf dem Trailplatz und in Zirkuskunsstückchen wie dem Kompliment oder dem Ausrollen eines Teppichs. Auch Küsschen geben , Dinge apportieren und Wälzen auf Kommando gehören mittlerweile zu unserem Standardprogramm. Da wir hinter unserem Stall ein hervorragendes Ausreitgelände haben, nutzten wir auch von Anfang an immer die Chance zu ausgedehnten Spaziergängen mit Pferd an der Hand und mussten uns schon oft Dinge sagen lassen wie " Warum reitet denn nicht wenigstens einer auf dem Pferd?".

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Spaziergang mit der ganzen Familie

Doch meine und Finns große Liebe gehört der Arbeit vom Boden aus und was erst nur als "Übergangslektion" zum Reiten und Fahren gedacht war, entwickelte sich dank Finn`s Gelehrigkeit du seinem Arbeitseifer in eine wahre Profession. So sind selbst schwierige Lektionen wie Traversalen, Pirouetten, Seitengänge und andere erste versammelnde Übungen an der Doppellonge, dem Langen Zügel und klassischen Handarbeit ein fester Bestandteil unseres Repertoires. Finn`s ausgesprochene Eignung für Lektionen der Hohen Schule der Reitkunst zeigt sich immer mehr, wenn er in der Freiheitsdressur und an der Hand Pesaden und Tèrre-à-Tèrres zeigt und wir nun erste Schritte in der Piaffe beginnen. Schon lange beherrscht Finn den spanischen Schritt . Gemäß den Prinzipien der Akademischen Reitkunst wollen wir uns mit dem Reiten Zeit lassen, bis Finn`s Wachstum abgeschlossen ist und er völlig mit dem Zahnwechsel durch ist. Trotzdem sind wir im letzten Jahr schon angefangen, ihn vorsichtig an Sattel und Reitergewicht zu gewöhnen, bevor wir dann dieses oder nächstes Jahr ( eventuell) mit dem "richtigen" Reiten beginnen- unser Stundenplan ist auch so schon sehr ausgefüllt.
steffi Finn im Schultherein steffi Erste Schritte in der Piaffe
steffi Finn in der Freiheitsdressur in einer Pesade steffi Finn im Tèrre-à-Tèrre
steffi Spannung lösen nach dem Tèrre-à-Tèrre steffi Spanischer Schritt im Schnee
steffi
Gemäß den Prinzipien der Akademischen Reitkunst wollen wir uns mit dem Reiten Zeit lassen, bis Finn`s Wachstum abgeschlossen ist und er völlig mit dem Zahnwechsel durch ist. Trotzdem sind wir im letzten Jahr schon angefangen, ihn vorsichtig an Sattel und Reitergewicht zu gewöhnen, bevor wir dann dieses oder nächstes Jahr ( eventuell) mit dem "richtigen" Reiten beginnen- unser Stundenplan ist auch so schon sehr ausgefüllt.

steffi Markus und Finn reiten zum zweiten Mal.

Finn entstammt einer langen Ahnenreihe von Kutschpferden und warum sollte man die ausgesprochene Vielseitigkeit eines Morgan Horses nicht ausnutzen und auch eine Ausbildung an der Kutsche beginnen? Gesagt, getan. Parallel zu allem anderen Training habe ich begonnen, Finn mit zuerst einem geliehenen und schließlich meinem eigenen Geschirr einzufahren. Inzwischen haben wir ihn schon mehrmals angespannt und , wie sollte es anders sein, hatten noch nie Probleme mit ihm.

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Bodenfahren als Vorbereitung zum Anspannen

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Vor der Kutsche

Selbstverständlich haben ich viele Stunden Fachliteratur brüten müssen, um mir Einiges an Wissen aneignen zu können, habe regelmäßig Seminare bei verschiedenen Ausbildern besucht ( u.A: Karin Kattwinkel, Equo Vadis, Peter Pfister, Horst Becker) und vor allem das mittlerweile vierjährige Training durch unsere Lehrerin und liebe Freundin Susen Fischer, Ritterin der Akademischen Reitkunst nach Bent Branderup, sowie die unzähligen Stunden am Telefon mit Susen haben mich immer wieder weitergebracht- Gott sei Dank gibt es ja Flatrates. Mittlerweile kann ich mir keinen anderen Weg für Finn und mich als die Akademische Reitkunst vorstellen- besonders die Gewaltlosigkeit und die Partnerschaft mit dem Pferd, die zu den obersten Grundsätzen gehört, ist für mich wesentlich im Umgang mit Finn. Seit Oktober 2009 besuche ich einen Online-Reitkurs der Akademischen Reitkunst von Bent Branderup, mit dessen Hilfe ich hoffe, schon bald selbst zum Ausbilder werden zu können, und anderen Pferd-Reiter Paaren auf ihrem Weg behilflich sein zu können, so wie Susen es für uns getan hat. An dieser Stelle möchte ich mich einmal ganz herzlich dafür bedanken, dass sie in jeder "Krise" immer für uns da war- ohne Dich wären wir heute lange nicht da, wo wir sind. Danke, Susen! <
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Glamorgan Damien in einer Piaffe, während eines Seminars auf der Glenmorgan Farm

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Glamorgan Damien mit dem Langen Zügel

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Glenmorgan Nyx Surprise mit der Doppellonge


UPDATE 22.11.10 : Mittlerweile habe ich meinen Online-Kurs bei Bent Branderup abgeschlossen und konnte sogar noch entsprechende Kurse über die klassische Bodenarbeit ( Erarbeitung der Elemente der Skala der Ausbildung an Kappzaum oder Trense), der klassischen Handarbeit ( vertifende Arbeit an Takt, Schwung, Form, Balance, Durchlässigkeit, Losgelassenheit, etc. mit feinsten körpersprachlichen Hilfen auf Kandare) und klassiche Longenarbeit absolvieren. Nicht nur mir macht es riesigen Spaß, die erlernten Inhalte mit Finn umzusetzen, auch er profitiert sichtlich von dieser Art der Arbeit und ist regelrecht aufgeblüht. Wie immer bemüht er sich über die Maßen und zeigt mehr, als er eigentlich können müßte, wobei er absolut immer sehr gehorsam und kooperativ ist.

Nach dem Gewöhnen an Sattel und Reitergewicht haben wir den Sommer über mit dem Thema "Reiten" noch einmal pausiert und den vollständigen Zahnwechsel , sowie diverse Wahstumsschübe abgewartet. Seit ca. acht Wochen arbeite ich Finn nun vermehrt unter dem Sattel und viele unserer Mitreiter sind verblüfft, dass Finn die am Boden erlernten Lektionen scheinbar mühelos auch schon nach nur wenigen Arbeitseinheiten unter dem Sattel zeigt. Seitengänge wie Schulterherein, Renvers und Travers, ja sogar Traversalen fallen Finn dank entsprechender Vorarbeit leicht, er ist herrlich leicht in der Hand und trägt sich hervorragend mit der Hinterhand.

Finn
Finn in der Pesade an der Hand.
Finn
Finn bei Halben Tritten im Schultervor
Finn
Finn piaffiert im Schulterherein
Finn
Kampagnemäßiges galoppieren in Traversstellung.
Schon bei leichter Touchierung der äußeren Kruppe zeigt Finn vermehrte Versammlung und Stellung.


Besonders schön und dankbar ist es, wenn man seine persönliche Leidenschaft nutzen kann, um auch anderen Menschen mit ihren Pferden und vor allem Pferden mit ihren Menschen weiterhelfen zu können. In letzter Zeit finden immer mehr Menschen zurück zu den Idealen der klassischen Dressur und begeistern sich neben dem Reiten auch für die anderen Wege der Ausbildung eines Pferdes. Finn und ich freuen uns sehr, dass wir schon dem Einen oder Anderen ( wieder) auf den Weg helfen konnten und sind schon gespannt auf zukünftige Aufgaben.

Finn
Galopp an der Handlonge.Finn lässt sich schon schön versammeln und springt
vorbildlich bergauf mit Entwicklung von großer Tragkraft aus der Hinterhand.
Finn
Galopparbeit



Letzten Endes aber glaube ich ist es das, was ein Morgan Horse so besonders macht: hat man erst sein Herz für sich gewonnen, verzeiht es einem so manchen Fehler. So ist nicht ein Profi, sondern ein Mensch mit Herz und Gefühl wichtig für den Morgan. Ich glaube, noch niemals hat mich jemand so sehr geliebt wie Finn und manchmal genießen wir unsere gemeinsame Zeit, indem wir eine halbe Stunde zusammenstehen, kuscheln und schmusen, während er mir hingebungsvoll die Hände ableckt. Dann ist er wieder mein kleines Fohlen und alle Mühen unseres gemeinsamen Weges sind vergessen...

steffi
Mein "Horse of a lifetime"- Finn



Gartenfestivals in Schloß Rheda vom 13.-16.05.10

steffi

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Anläßlich des Gartenfestivals in Schloß Rheda vom 13.-16.05.10 haben wir die Gelegenheit genutzt, die bekannte Ausbilderin Karin Kattwinkel vom Pferdegesundheitszentrum Equo Vadis zu treffen. Neben der eindrucksvollen Vorführung mit dem 14jährigen Trakehner -Wallach Rokoko am Langen Zügel zum Thema " Auf dem Weg zur Hohen Schule-Dressurlektionen an der Hand" und dem Vortrag "Mensch und Pferd" bot sich uns die Gelegenheit , noch einige private Worte mit Karin Kattwinkel zu wechseln.

Auch für unsere Ausbildung mit Finn konnten wir uns neue Impulse und Anregungen holen.

steffi

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Bis zum nächsten Mal!


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