Mein Besuch in England



Im März und April war ich beruflich in England. Dabei unternahm ich einen Ausflug zu John Daniels / Churchtown Morgans. Dort steht Annies Vater Brianpatchs Dreammaker. Nach ca. 1 Stunde Autofahrt erreichte ich die Farm von John und seiner Frau. Ich wurde sehr freundlich empfangen und aufgenommen. Wir nahmen uns dann lange Zeit und er zeigte mir seine Jungpferde, seine Stuten und seine beiden Hengste. Es war ein sehr interessanter Austausch. John bietet in seinem wunderschönen Haus auch die Möglichkeit Urlaub zu machen. In der wunderschönen Landschaft der Region "Cornwall" die wohl vielen auch aus den Filmen von Rosamunde Pilcher bekannt sind, wäre ein Urlaub auf Johns Farm sicherlich ein wahrer Traum. Leider hatte ich nicht länger Zeit bei John und seiner Frau zu verweilen.

Über Ostern hatte ich mir dann vorgenommen die Züchter von Annie in ihrem Zuhause zu besuchen. Leider wurde aufgrund beruflicher Umstände aus den geplanten 3 Tagen Aufenthalt in Hereford nur ein Tag. Ich wurde bei Chris und Les Reading freudig aufgenommen, immerhin hatten wir ja den Gegenbesuch schon geplant seit dem die beiden Annie zu uns gebracht hatten. Und nun nach knapp anderthalb Jahren klappte es dann auch. Die beiden zeigten mir dann ihre Pferde. Es war sehr interessant zu sehen wo Annie geboren wurde und wo sie ihre ersten Monate verbracht hat. Wir unterhielten uns dann noch sehr lange, bis spät in die Nacht.

anni
Während meines Besuches hatte ich das Glück, dass zur gleichen Zeit der "Easter Clinic" auf dem Monnington Anwesen stattfand. Dorthin wollten wir am nächsten Tag. Nachdem der Morgen mit einem zünftig englischen Frühstück (Bohnen, Speck, einem Würstchen und Brötchen) eingeläutet wurde, fuhren wir zur Monnington Farm. Ich war sehr beeindruck über das Anwesen. In mitten einer alten Birnenplantage liegt das Haupthaus. Chris und Les stellten mich Angela, der Hausherrin vor. Ich wurde von ihr unheimlich freundlich und liebevoll willkommen geheissen. Ich war insgesamt sehr beeindruckt von der Gastfreundlichkeit die mir nicht nur Chris und Les, sondern alle entgegengebracht haben. Besonders geschmeichelt fühlte ich mich natürlich, das extra für mich die deutsche Flagge gehisst wurde.

anni
Nachdem ich auch noch mit Lionel Ferrera und Viginia ausgiebig Zeit hatte über Zucht und Haltung von Morgans, von deren Ausbildung und über viele andere Dinge zu plaudern, zeigte er mir auch noch seine American Saddlebreds, seinen ganzen Stolz. Chris und Les hatten mir noch eine Reitstunde bei einem der beiden Trainer, die extra für den Easter Clinic aus Amerika zu Besuch waren. Es war meine erste Reitsunde in englisch. Ich war allerdings sehr erstaunt, dass ich zwar kaum eines der Fachbegriffe kannte aber trotzdem alles soweit verstand. Es war für mich ein unheimlich beeindruckendes Erlebnis auf einem Morgan in einem klassischen Showsattel zu reiten. Aber auch sehr ungewohnt. Jeder klassische Dressurausbilder hätte mich wohl für meinen Stuhlsitz gerügt. Insgesamt war es ein tolles Erlebnis. Ich habe sehr viele Erfahrungen und Eindrücke sammeln können und war von der Gastfreundlichkeit aller sehr beeindruck. Leider war ich nur einen Tag in Hereford, ich wäre sehr gern länger geblieben.

Fotostrecke zum Englandbesuch:

Reiten vor einem herrlichen Panorama.

England
England

Meine erste Reitstunde in England.

Auch mit praktischen Vorführungen.

England
England

Theoriestunde mit den zwei amerikanischen Trainern.